Der Räderkauf . oder wie man die Freude am Fahren verliert
Verfasst: 24.07.2008, 10:50:00
Hier auch nochmal eine kleine Geschichte (für die, die nicht in DEN beiden Cabrioforen sind) - schon mal für die langen Winterabende...
Vorgeschichte, Sommer 2007
Mal wieder hatte ich mir eine Felge endgültig ruiniert, und mal wieder war diese Felge nirgendwo mehr aufzutreiben. Also ging die Suche nach 4 neuen Felgen wieder von vorne los. War gar nicht so einfach, weil kaum noch jemand schöne 17" 4-Loch-Felgen für meinen ollen Megane herstellt.
Aber dann doch fündig geworden und per E-Mail die Felgen (7x17") über meinen Renaulthändler bestellt. Und gleich dazu meine Lieblingsreifen (Avon ZZ3) in 205/40R17. Sollte alles für den Heimaturlaub bereit sein.
Der Urlaub
Kurz vor der Reise nach D-Land kam die freudige EMail, dass alles parat sei, Felgen und Reifen zur Montage bereit seien, und für die erste Woche direkt einen Termin ausgemacht.
Cabrio abgeholt, mit den Winterschlubben zum Händler und die neuen Räder montiert. Als der Megane dann wieder auf allen Vieren stand, dachte wir bereits "mann die sehen aber gross aus". Dachten uns aber nix dabei und führten es auf die schwarzen Felgen zurück.
Der Schock
Dann flux zum TÜV für die Abnahme und dort der Schock: es waren die falschen Reifen: 205/45 statt 205/40. Kann man sich leicht ausrechnen, dass die Reifen zwei Zentimeter grösseren Durchmesser haben! Deswegen sahen die auch so gross aus! Tieferlegeung ade, Geländewagen ahoi!
Hin und her telefoniert, und es war ein Fehler des Reifenhändlers (ok, meinem Renaulthändler und mir hätte das auch auffallen müssen). Jedenfalls hat der Reifenhändler gesagt, wir sollen eine Einzelabnahme machen lassen, er würde die Kosten übernehmen, weil es ja sein Fehler war.
Die Erleichterung
Die Einzelabnahme wurde gemacht. Laut Prüfer scheuert und schleift nix und nach einer Schrecksekunde, ob der Tache noch angepasst werden müsste, hatte ich das Gütesiegel und durfte nun legal 205/45R17 Reifen fahren.
Jetzt mussten die Reifen aber noch schonend eingefahren werden, und bei einer kleinen Runde fiel mir auf, dass ein Reifen deutlich Luft verliert. Zum Händler zurück, wusste ja nicht, ob der Reifen oder gar die Felge eine Macke hatte. Es war dann aber nur ein undichtes Ventil, das sofort repariert (sprich ersetzt) werden konnte. Trotzdem war der Tag gelaufen.
Die Frustkäufe
Ich hab mir dann gegen die schlechte Laune ein neues Autoradio und ein neues Navi gekauft.
Der Ärger
Nach einem vorsichtigen Wochenende Montags zum ersten Mal wieder Kurvenfahren. Aber bei jedem Einlenken rubbelte es komisch und Megacab, der hinter mir fuhr, meinte, was das denn für ein Gestank sei.
Da hatte der TÜV Heini wohl Petersilie in den Ohren und Tampons in der Nase bei der angeblichen Testfahrt. Die Reifen passen nämlich ganz und gar nicht, die scheuern beim Einlenken und Bremsen innen am Kotflügel. Der nächste Tag war gelaufen.
Das Warten
Wieder meinen Händler angerufen, was zu tun sei. Mittlerweile war ich schon so angenervt, dass es mir fast egal war, welche Reifen er besorgen kann, hauptsache die richtige Grösse. Mir ist klar, dass ich die Avon in der Zeit nicht mehr kriegen kann. Jedenfalls geht das erst am Freitag und so muss ich noch warten, wie die Geschichte ausgeht. Morgen wird erst mal der TÜV Depp lang gemacht, weil er dem Reifenheini ein Gefälligkeitsgutachten gemacht hat. Methoden wie in China!
Der Tacho
Der Tacho ist jetzt ziemlich genau, also nix mehr mit 10% Tachoschwund! Das wird mir die Stadt Köln dann auch noch schriftlich bestätigen.
Deswegen hab ich mich jetzt aus allen Touren-Diskussionen ausgeklinkt. Sogar mein Alpentrip steht auf der Kippe. So ein Sch...
... to be continued ...
Vorgeschichte, Sommer 2007
Mal wieder hatte ich mir eine Felge endgültig ruiniert, und mal wieder war diese Felge nirgendwo mehr aufzutreiben. Also ging die Suche nach 4 neuen Felgen wieder von vorne los. War gar nicht so einfach, weil kaum noch jemand schöne 17" 4-Loch-Felgen für meinen ollen Megane herstellt.
Aber dann doch fündig geworden und per E-Mail die Felgen (7x17") über meinen Renaulthändler bestellt. Und gleich dazu meine Lieblingsreifen (Avon ZZ3) in 205/40R17. Sollte alles für den Heimaturlaub bereit sein.
Der Urlaub
Kurz vor der Reise nach D-Land kam die freudige EMail, dass alles parat sei, Felgen und Reifen zur Montage bereit seien, und für die erste Woche direkt einen Termin ausgemacht.
Cabrio abgeholt, mit den Winterschlubben zum Händler und die neuen Räder montiert. Als der Megane dann wieder auf allen Vieren stand, dachte wir bereits "mann die sehen aber gross aus". Dachten uns aber nix dabei und führten es auf die schwarzen Felgen zurück.
Der Schock
Dann flux zum TÜV für die Abnahme und dort der Schock: es waren die falschen Reifen: 205/45 statt 205/40. Kann man sich leicht ausrechnen, dass die Reifen zwei Zentimeter grösseren Durchmesser haben! Deswegen sahen die auch so gross aus! Tieferlegeung ade, Geländewagen ahoi!
Hin und her telefoniert, und es war ein Fehler des Reifenhändlers (ok, meinem Renaulthändler und mir hätte das auch auffallen müssen). Jedenfalls hat der Reifenhändler gesagt, wir sollen eine Einzelabnahme machen lassen, er würde die Kosten übernehmen, weil es ja sein Fehler war.
Die Erleichterung
Die Einzelabnahme wurde gemacht. Laut Prüfer scheuert und schleift nix und nach einer Schrecksekunde, ob der Tache noch angepasst werden müsste, hatte ich das Gütesiegel und durfte nun legal 205/45R17 Reifen fahren.
Jetzt mussten die Reifen aber noch schonend eingefahren werden, und bei einer kleinen Runde fiel mir auf, dass ein Reifen deutlich Luft verliert. Zum Händler zurück, wusste ja nicht, ob der Reifen oder gar die Felge eine Macke hatte. Es war dann aber nur ein undichtes Ventil, das sofort repariert (sprich ersetzt) werden konnte. Trotzdem war der Tag gelaufen.
Die Frustkäufe
Ich hab mir dann gegen die schlechte Laune ein neues Autoradio und ein neues Navi gekauft.
Der Ärger
Nach einem vorsichtigen Wochenende Montags zum ersten Mal wieder Kurvenfahren. Aber bei jedem Einlenken rubbelte es komisch und Megacab, der hinter mir fuhr, meinte, was das denn für ein Gestank sei.
Da hatte der TÜV Heini wohl Petersilie in den Ohren und Tampons in der Nase bei der angeblichen Testfahrt. Die Reifen passen nämlich ganz und gar nicht, die scheuern beim Einlenken und Bremsen innen am Kotflügel. Der nächste Tag war gelaufen.
Das Warten
Wieder meinen Händler angerufen, was zu tun sei. Mittlerweile war ich schon so angenervt, dass es mir fast egal war, welche Reifen er besorgen kann, hauptsache die richtige Grösse. Mir ist klar, dass ich die Avon in der Zeit nicht mehr kriegen kann. Jedenfalls geht das erst am Freitag und so muss ich noch warten, wie die Geschichte ausgeht. Morgen wird erst mal der TÜV Depp lang gemacht, weil er dem Reifenheini ein Gefälligkeitsgutachten gemacht hat. Methoden wie in China!
Der Tacho
Der Tacho ist jetzt ziemlich genau, also nix mehr mit 10% Tachoschwund! Das wird mir die Stadt Köln dann auch noch schriftlich bestätigen.
Deswegen hab ich mich jetzt aus allen Touren-Diskussionen ausgeklinkt. Sogar mein Alpentrip steht auf der Kippe. So ein Sch...
... to be continued ...