am 26. Nov 2006 habe ich aufgrund des guten Wetters noch eine
Tour unternommen:
Augsburg-Oberammergau-Ammersattel-Plansee-Namlos- Hahntennjoch-
Reschensee/Rojental(siehe Denzel)-rechts am Reschensee entlang-Vinschgau-Martelltal(siehe Denzel)-Jaufenpass-alter
Brenner nach Innsbruck-Leutasch-Garmisch-Augsburg
Ob man bereit ist 740km in 12h zu fahren muss jeder fuer
sich selber entscheiden. Meiner Meinung nach geht sowas nur
wenn man alleine unterwegs ist.
Ein nicht ganz ernstgemeinter Versuch die Neidgefuehle
anderer abzuschmettern habe ich dann trotzdem in einem anderen Forum versucht:
Ach...soviel zum neidisch machen gibts da auch nicht.
Im Endeffekt eine einzige Aneinanderkettung ungluecklicher
Umstaende. Wenn ich mal aufzaehlen darf:
Tiefstehende Sonne auf Gebirgspaessen
Tiefliegende Nebelfelder abseits der Strasse:
Ach ja, und apropos Strasse...wenn ich was nicht ausstehen
kann sind das:
leere Hauptverbindungsrouten (was is wenn man da mal ne Panne
hat) die noch nichtmal gerade gebaut wurden.
Schnee...ouh mann...jetzt gehts wieder mit dem Winter los.
Also fix wieder kehrt gemacht, um etwas naeher an Meereshoehe
voranzukommen, und was versperrt einen da den Weg? Freilaufende Haflinger! Und das ausgerechnet in Suedtirol. Ja wo gibts denn sowas...
Also nix wie ab ins Vinschgau.
Schrecklich dieser eintoenig blaue Himmel...
Voll der Horror, ich kanns Dir sagen...wie ausgestorben
die Gegend, der Himmel immernoch blau...da dachte ich mir
schauste Dir wenigstens mal die Bergkuppe da oben naeher
an.
Da muss man sich dann muehsam sone kurvenreiche Strecke
in schwindelerregenden Hoehen hochquaelen
Und dann sieht das Ding, obwohl zum greifen, nahe immernoch
riesig gross und weit weg aus.
Und das grosse Grauen kommt danach...auf der anderen Seite von
der Bergkuppe ebenfalls son blauer Himmel...ouh Mann...ich
sags Dir, das war ein Tag...den werd ich so schnell nicht
vergessen.
bye
garf
